Pablo.

Die KI in der Werkstatt. Pablo sitzt dort, wo in einem kleinen Betrieb die Arbeit liegen bleibt: bei der Offerte, die abends noch geschrieben werden muss, beim Termin, der auf einem Zettel steht, beim Rapport, den niemand nachträgt. Pablo nimmt diese Vorgänge auf und führt sie zu Ende.

Gedacht ist er für Betriebe, die zu klein für eine eigene Verwaltung und zu beschäftigt für ein grosses System sind — Garagen, Werkstätten, Handwerk. Dort steht die Arbeit am Fahrzeug oder auf der Baustelle im Vordergrund; die Administration passiert am Abend oder gar nicht. Bedient wird Pablo darum wie ein Gespräch und nicht wie eine Software, die man erst lernen muss.

Der Weg dahin ist bewusst langsam. Pablo entsteht nicht am Reissbrett, sondern im Alltag eines echten Betriebs: ein Unternehmen, reale Aufträge, über Monate. Erst wenn das trägt, wird daraus ein Produkt für viele. Diese Reihenfolge ist der eigentliche Punkt — zuerst ein Fall, der wirklich funktioniert, dann die Verallgemeinerung.

Wie er bedient wird, entscheidet nicht die Software. Pablo bringt von sich aus ein, was technisch möglich wäre — eine Kartei für Kunden und Fahrzeuge, das Kontrollschild aus dem Fahrzeugausweis lesen, solche Dinge. Was davon gebaut wird und wie es sich anfühlen soll, sagt der Betrieb. Man kann nicht bestellen, was man nicht kennt; und niemand ausser dem Betrieb weiss, wie er arbeiten will.

Stand heute: in Aufbau. Seit dem 16. August gibt es eine eigene Seite mit einer Warteliste — pablo.floow.ch. Einen Termin verspreche ich dort so wenig wie hier: Pablo entsteht im Betrieb, und der bestimmt das Tempo.